"Einige meiner besten Mitarbeiter:innen kommen von Job-TransFair."

Firmenbesuch bei unserem Partnerunternehmen „Technokids“ auf Einladung von Kindergartenleiterin Jelena Welleschütz.

Thomas Kunovjanek, Jelena Welleschütz und Thomas Rihl

Im Rahmen unserer Serie „Reden wir miteinander“ besucht Job-TransFair-Geschäftsführer Thomas Rihl unsere Partnerbetriebe und tauscht sich mit den Verantwortlichen über die Zusammenarbeit aus. Im Mittelpunkt jedes Gesprächs steht die Entwicklung der Mitarbeiter:innen aus der FAIRmittlung.

 

Unser Partner, der Wiener Kindergartenverein „Technokids“

Privatbetriebene Kindergärten sind eine tragende Säule unseres Erziehungssystems. In Wien ist der Anteil an Betreuungseinrichtungen, die nicht von der Gemeinde betrieben werden, von allen Bundesländern am Höchsten. Hinter den privaten Angeboten stehen meistens Vereine oder religiöse Gemeinschaften. Da und dort gelten die gleichen hohen Standards. Seit 10 Jahren ist der Verein Technokids in Wien aktiv und betreibt vier Standorte für unterschiedliche Altersgruppen.

Bei unserem Besuch im Kindertagesheim Davidgasse in Favoriten trafen sich Job-TransFair-GF Thomas Rihl und Personalberater Thomas Kunovjanek zum Gespräch mit Kindergartenleiterin Jelena Welleschütz. Was es mit dem Vereinsnamen „Technokids“ auf sich hat, welche Qualifikationen man für einen Job im Kindergarten braucht und weshalb die von uns vermittelten Mitarbeiter:innen zu den Besten in ihrem Team zählen, hat uns Frau Welleschütz ausführlich erzählt.

 

Job-TransFair Geschäftsführer Thomas Rihl im Gespräch mit Kindergartenleiterin Jelena Welleschütz
Thomas Rihl im Gespräch mit Jelena Welleschütz
Technokids Kindergartenleiterin Jelena Welleschütz
Kindergartenleiterin Jelena Welleschütz

Sich mit Kindern erzieherisch zu beschäftigen, ist speziell für Frauen eine verlockende Berufswahl. Meist sind positive Erfahrungen im Umgang mit eigenen oder nahestehenden Kindern ausschlaggebend. Trotzdem ist ein spürbarer Arbeitskräftemangel an geschulten Pädagoginnen vorhanden. Assistentinnen, Küchenhilfen und Reinigungskräfte sind genauso begehrt. An Bewerbungen mangelt es grundsätzlich nicht. Offene Stellenangebote in Kindergarten, Hort, Krippe oder einer altersgemischten Betreuungseinrichtung gibt es genügend.

Wunschvorstellung und Realität klaffen jedoch oft weit auseinander. Personen mit passender Ausbildung, die beim AMS Wien arbeitslos gemeldet sind, bekommen laufend offene Stellen angeboten. Kindergartenleiterin Jelena Welleschütz weiß ein Lied davon zu singen. Eine Flut an Bewerbungsschreiben landet täglich in ihrem Postfach. Auch von Menschen, die sich beruflich umorientieren wollen und nicht zur Verfügung stehen. Das macht es schwierig, geeignete Kandidat:innen herauszupicken.

 

Auf Job-TransFair ist Verlass

Hier kommt Job-TransFair ins Spiel. Wenn Arbeitskräftemangel herrscht, reicht ein kurzer Anruf bei Personalberater Thomas Kunovjanek. Er ist Ansprechpartner von Frau Welleschütz und hat im Laufe der Zeit schon einige „Erfolgsgeschichten“ für „Technokids“ aus der Taufe gehoben. „Herr Kunovjanek hat Kontakt zu Leuten, die schon im Voraus ein Bewerbungsgespräch hatten. Bei denen kann ich mich darauf verlassen, dass das stimmt“, erklärt die Kindergartenleiterin. Tatsächlich durchlaufen unsere Transitarbeitskräfte ein abgestimmtes Training und Schulungen, bevor sie ihr Praktikum starten.

Am Anfang jedes dauerhaften Engagements ist eine Probephase vorgesehen, in der beide Seiten rasch herausfinden, ob die Chemie stimmt. Bei „Technokids“ gehen Praktikant:innen aus fachpädagogischen Schulen und Zivildiener sozusagen ein und aus. Neue Gesichter sind für die Kinder nichts Ungewöhnliches. Im Gegenteil, viele Kinder freuen sich über die Abwechslung. Besonders wenn Männer darunter sind. „Diese Möglichkeit, sich die Leute anzuschauen, die Leute kennenzulernen, zu erkennen, wie sie mit dem Personal umgehen, mit dem Team arbeiten, das ist super. Das zeigt sich wirklich innerhalb von einer Woche. Einige meiner besten Mitarbeiter:innen kommen von Job-TransFair.", so Welleschütz.

Bei Technokids wird auch getanzt

Der Name des Vereins und seiner Kindergärten sorgt bei manchen Interessenten für Fragezeichen. Diesen hat sich nicht Frau Welleschütz ausgedacht, sondern ihre Vorgängerin, die seinerzeit von Job-TransFair kam. Viele glauben, der Begriff „Techno“ stünde für das elektronische Musikgenre, das in den 90er-Jahren die Welt im 8/8-Takt erobert hat. Weit gefehlt: Im Logo sind zwar tanzende „Kids“ abgebildet, aber die Bezeichnung stammt vom deutschen Begriff „Technologie“.

Bei der Gründung des Vereins war das Vermitteln von MINT-Fächern bzw. das Vorbereiten auf die spätere Schullaufbahn ein Bildungsschwerpunkt. „Technokids ist durch das pädagogische Konzept Technologie in der Stadt entstanden. Das ist dann so geblieben, weil es auch der Vereinsname ist. Das Konzept hat sich komplett verändert, aber das war unser Ursprung“, erinnert sich Welleschütz an die Anfangsjahre.

Abhängig von gesellschaftspolitischen Strömungen werden die zu betreuenden Kinder stets mit den neuesten Wertvorstellungen unseres Bildungssystems konfrontiert. Momentan stehen Nachhaltigkeit, Bewegung und Gesunde Ernährung im Mittelpunkt. In den „Technokids“-Kindergärten wird immer noch gerne getanzt.

Thomas Rihl, Jelena Welleschütz und Thomas Kunovjanek

Kindergarten-Assistent:innen im Einsatz

Job-TransFair Personalberater Thomas Kunovjanek spricht mit jeder Kandidatin und jedem Kandidaten persönlich, bevor er sie für ein Praktikum bei „Technokids“ weiterempfiehlt. „Wenn die Voraussetzungen passen, dann bekommt Frau Welleschütz einen Lebenslauf. Wenn sie das ok gibt, dass die Person da ein Praktikum machen kann, dann spricht nichts mehr dagegen“, schildert Herr Kunovjanek den Ablauf. Sollten sich die Erwartungen auf allen Seiten erfüllen, steht einer langjährigen Beschäftigung bis zur Pensionierung nichts mehr im Wege. Ein Beispiel ist Frau Agnieszka Szal. Ihre Erfolgsgeschichte gibt es hier nachzulesen.

Wir bedanken uns bei Jelena Welleschütz, Kindergartenleiterin im Verein Technokids für das Gespräch und freuen uns auf die Fortsetzung unserer langjährigen Partnerschaft bei der FAIRmittlung von am Arbeitsmarkt benachteiligten Personen in neue Jobs.