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13.03.2019

Wir freuen uns über unsere neueste Erfolgsgeschichte!

Adriana Deliallisi: „Meine Sprachen waren der Schlüssel zum Erfolg.”

„Meinen neuen Traumjob habe ich wegen Peter Bruegel bekommen”, schmunzelt Adriana Deliallisi. Seit 1. Sept. 2018 ist die sympathische 40-Jährige als Verkaufsmitarbeiterin im Kunsthistorischen Museum tätig. Vor fünf Jahren übersiedelte sie mit ihrem Mann und den zwei Kindern von Perugia nach Wien. Welche Erfahrungen die studierte Romanistin bei der Jobsuche in Österreich sammelte, und wie es ihr und ihrer Familie heute geht, erzählt sie uns selbst:

Ein paar Details über mich.

Ich bin in Albanien geboren, spreche neben meiner Muttersprache Albanisch auch Italienisch, Französisch, Englisch und Deutsch. Vor dem Umzug nach Wien lebte ich 8 Jahre in Italien. Ich arbeitete in meinem Leben schon in vielen verschiedenen Bereichen: Ich war Französisch-Lehrerin, Versicherungsmaklerin, Sekretärin, Übersetzerin, bei einer Hausverwaltung und bei einem Fernsehsender.


Umzug nach Österreich.

Die Auswirkungen der Finanzkrise waren in Italien stark spürbar. Leider machte auch die Baumarkt-Kette zu, für die mein Mann als Filialleiter arbeitete. Ich war zu dieser Zeit mit zwei Kleinkindern zu Hause und wollte eigentlich zurück nach Albanien. Mein Mann konnte sich eine Rückkehr jedoch nicht vorstellen, da er bereits seit 16 Jahren in Italien lebte. Wir haben nachgedacht und erinnerten uns an unsere Besuche in Wien als Touristen. Damals waren wir richtig verliebt in die Stadt. Die beruflichen Möglichkeiten erschienen uns weitaus besser als in Italien, daher entschlossen wir uns, den Umzug zu wagen.


Der schwierige Start.

Wir sind jetzt seit fünf Jahren hier. Dass es mir in Wien so schwer fallen würde, einen Job zu finden, hätte ich nicht gedacht. Das war ein Schock. Woran es konkret lag, kann ich nur mutmaßen. Ich habe mich sehr viel beworben. Die erste Frage beim Vorstellungsgespräch war: „Haben Sie Kinder?“. Und meine Kinder waren damals erst drei und 5 Jahre alt.


Ein überraschender Ratschlag.

Beim AMS habe ich einen Deutschkurs nach dem anderen gemacht. Zusätzlich absolvierte ich einen Kurs für Personalverrechnung, den ich selbst finanzierte. Ich dachte mir, die Sprache sei in diesem Beruf nicht so wichtig und ich wollte endlich etwas tun. Eines schönen Tages ging ich zum AMS-Termin. Ich hatte einen neuen Berater, und es war mein Glückstag. Ich sagte ihm, dass ich gerne den Personalverrechnungskurs weiter machen möchte und fragte nach einer AMS-Förderung. Er antwortete: ‚Ach lassen Sie besser den Kurs und gehen Sie zu Job-TransFair‘. Zuerst war ich etwas skeptisch, muss ich zugeben. Aber ich wollte es versuchen.


Der erste Tag bei Job-TransFair.

Am ersten Tag bei Job-TransFair dachte ich, ich sei falsch, denn alle anderen waren 50+. Was mir aber sofort gefallen hat, war das Bewerbungstraining mit den TrainerInnen Waltraud Elmer-Libiseller und Werner Huber. Wir haben zusammen Bewerbungsgespräche geübt. Was musst man sagen, wie muss man stehen, wie präsentiert man sich gut. Dieses Training war sehr konkret und sinnvoll für mich.

Ein wertvoller Zwischenstopp.

Nach den ersten zwei Wochen Training saß ich im Bewerbungsbüro und suchte aktiv nach einem neuen Job. Während meiner gesamten Zeit bei Job-TransFair unterstützte mich mein Personalberater Peter Auer, und er hat dabei einen ganz tollen Job gemacht. Er brachte mich erst auf die Idee, mich als Museumsaufsicht zu bewerben. Dass es so schnell klappen würde, hätte ich nicht erwartet. Erwähnen möchte ich auch Herrn Auers Kollegin, Jacqueline Proksch, die die Partnerfirma betreute. Ich habe dann über Job-TransFair vier Monate bei Musorg gearbeitet und Erfahrungen in der Museumsaufsicht gesammelt. Das war eine sehr wichtige Zeit für mich und hat mir für meine spätere Bewerbung im Kunsthistorischen Museum sehr geholfen.


Mein Traumjob im Kunsthistorischen Museum.

Inzwischen arbeite ich seit 1. Sept. 2018 im Kunsthistorischen Museum. Ich freue mich so über diesen Job und denke, das ist ein Traum. Mein Aufgabengebiet ist vielfältig und gefällt mir sehr. Ich bin Ersatzkassierin, arbeite im Shop und bei der Ausgabestelle für den Audioguide. An der Kassa muss ich über alles Bescheid wissen und beim Audioguide ist Schnelligkeit gefragt. Während der Bruegel-Ausstellung gab es im Kunsthistorischen Museum zwei bis drei Führungen gleichzeitig. Das war eine Herausforderung. Jetzt ist es etwas ruhiger, aber man muss immer gut strukturiert sein, sehr freundlich und sehr geduldig.

Im Museum arbeite ich täglich bis 18.00 Uhr und kann die Kinderbetreuung zum Glück mit meinem Mann organisieren, der als Kellner arbeitet. Während meiner Zeit bei Musorg hatten wir Unterstützung von meinen Schwiegereltern, die dafür extra aus Albanien angereist sind. Die Dienstzeiten änderten sich regelmäßig und ohne die Großeltern wäre die Kinderbetreuung sehr schwierig und teuer gewesen.

Ich bin froh, wie sich unser Leben hier entwickelt und sehe der Zukunft positiv entgegen!

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Telefon: +43 1 585 39 91, Fax: -14
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