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22.09.2020

Verein backup vs. Corona. Die Online-Spendenregatta für Menschen in existenziellen Notlagen.

Ihre Spende sichert den Fortbestand des Vereins backup.
Titelfoto der Crowdfunding-Kampagne für den Verein backup

Unter dem Motto „Job-TransFair geht baden“ veranstalten wir seit 13 Jahren eine Benefiz-Tretbootregatta an der Alten Donau. Mithilfe der lukrierten Sponsoring-Einnahmen unterstützt der Verein backup Transitarbeitskräfte und TeilnehmerInnen Wiener sozial-integrativer Einrichtungen in sozialen und materiellen Notlagen.  Durch die Benefiz-Regatta 2019 konnten 12.500 EUR für den Verein backup lukriert werden, doch 2020 ist leider alles anders:

Online-Spendenregatta: Sind Sie mit im Boot?

Wegen der Corona-Krise fällt nicht nur dieser Event, sondern noch zwei weitere Veranstaltungen als Haupt-Finanzierungsquellen des Vereins backup ins Wasser. Doch gerade jetzt werden dringend Mittel für Menschen gebraucht, deren soziale und materielle Lage sich bis Ende des Jahres dramatisch zuspitzen könnte. Wir haben uns daher dazu entschlossen, zusammen mit dem Verein backup und arbeit plus Wien eine Online-Spendenregatta auf die Beine zu stellen: Machen Sie mit – gemeinsam schaffen wir es ans Ziel: EUR 14.000 für Menschen in existenziellen Notlagen zu sammeln und den Fortbestand des Vereins backup zu sichern! Jetzt spenden: https://www.respekt.net/de/projekte-unterstuetzen/details/projekt/2117/


Mehr über den Verein backup

Elvira J. war 2019 Teilnehmerin in einem Step2Job-Projekt in Wien. Sie ist geschieden und hat zwei minderjährige Kinder.  Da ihr Ex-Mann seinen Arbeitsplatz verloren hat, hat sie seit 4 Monaten den ihr zugesprochenen Unterhalt für sich und ihre Kinder nicht mehr erhalten. Durch die prekäre finanzielle Situation konnte sie drei Monate die Miete nicht bezahlen. Ihre betreuende Sozialarbeiterin ersuchte den Verein backup um die Bezahlung einer Monatsmiete. Durch die Überweisung der Miete konnte die Delogierung, trotz aufrechtem Gerichtsurteil, verhindert werden. Frau J. konnte sich der Klärung und Stabilisierung ihrer persönlichen und beruflichen Situation widmen.  

Verschärfung materieller Problemlagen gegen Ende des Jahres erwartbar

„Die Corona-Krise verschärft die Situation für Menschen, die es bereits davor schwer hatten, sich finanziell über Wasser zu halten“, sagt Eva Obemeata, Vereinsobfrau und Sozialarbeiterin i.R. Zwar wurden während des akuten Lockdowns Mieten gestundet und Delogierungen ausgesetzt, doch gegen Ende des Jahres, wenn Rückzahlungen anstehen, könnte sich die Situation für viele Transitarbeitskräfte und TeilnehmerInnen noch erheblich zuspitzen.

Mehr als finanzielle Soforthilfe

Der Verein backup hilft TeilnehmerInnen und Transitarbeitskräften in akuten sozialen und materiellen Notlagen. Der Kontakt zu den Betroffenen erfolgt dabei über die SozialarbeiterInnen der gemeinnützigen Einrichtungen. Das Ziel des Vereins geht dabei über die finanzielle Soforthilfe hinaus: „Die akute finanzielle Notlage ist für uns als Sozialarbeiterinnen ein wichtiger Ausgangspunkt, der meistens auf tiefer liegende Probleme im sozialen Umfeld verweist“, erzählt Eva Obemeata. „Ich und meine Kolleginnen prüfen daher jedes Ansuchen sehr genau und klären mit dem oder der Betroffenen, wo man gemeinsam ansetzen könnte – z.B. mithilfe einer Schuldenregulierung, der Beantragung von Beihilfen etc.“

Der Verein backup im Jahr 2019: 

Insgesamt wurden 40 Personen mit € 9328,59 unterstützt
Wohnungssicherung: 17 Personen mit 5478,82
Energie: 7 Personen mit € 1527,67
Gesundheit, Lebenshaltungskosten: 3 Personen mit € 603,-
Mittel für eine Arbeitsaufnahme: 13 Personen mit € 1708,30
Lebensmittelgutscheine wurden im Wert von € 5200,- ausgegeben
Sonstige Ausgaben: € 208,82


KONTAKT ZENTRALE

Linke Wienzeile 10/21, A-1060 Wien

Telefon: +43 1 585 39 91, Fax: -14
E-Mail: office@jobtransfair.at

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