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21.10.2019

Eine Erfolgsgeschichte - zwei Blickwinkel:

Für sie wurde Job-TransFair zur Brücke zwischen Arbeitskraft und Arbeitsplatz.

Der 50-jährige Chibuikem Omonata ist stolz auf seinen neuen Arbeitsplatz als Küchenhilfe im Göttlichen Heiland Krankenhaus. Sein Chef Harald Taschner konnte inzwischen schon sieben Personen von Job-TransFair in sein Team aufnehmen. Was die beiden aneinander besonders schätzen, haben sie uns in der Küche des gemeinnützigen Ordensspitals erzählt.

Endlich kann ich wieder für meine Familie sorgen.

Chibuiken Omonata, Küchenhilfe im Göttlicher Heiland Krankenhaus:

Ich bin dankbar, dass das AMS mich zu Job-TransFair geschickt hat. Dort traf ich Menschen wie Elisabeth Miggitsch und Ulrike Kaiser, die mich an das Göttlicher Heiland Krankenhaus vermitteln konnten. Die Bedingungen dort sind fair und ich bin zufrieden mit meinem Job. Die Arbeit in der Küche ist schwer, aber mein Chef Herr Taschner ist ein Mensch mit einem guten Herzen. Ich glaube, er hat gemerkt, dass ich mich anstrenge und meine Leistung passt. Als Kind träumte ich davon, zu studieren, aber meine Eltern konnten es sich nicht leisten, mich auf die Universität zu schicken. Sie haben mir eine Ausbildung als Automechaniker ermöglicht und ich baute mir in meinem Heimatort Aba in Nigeria ein eigenes Geschäft auf. Ich lebe seit 16 Jahren in Österreich. Eigentlich hatte ich den Plan, mich auch hier als Automechaniker selbständig zu machen. Mir fehlten jedoch die nötigen Computer-Kenntnisse, um mein Ziel zu verwirklichen. Daher nahm ich andere Jobs an, zuletzt war ich drei Jahre lang in einer Poststelle tätig.

Arbeitslos zu sein war sehr schwer für mich. Ich habe vier Kinder in Nigeria. Immer, wenn sie angerufen haben, und Geld für die Schule oder die Universität gebraucht hätten, konnte ich ihnen nicht helfen. Jetzt kann ich wieder für meine Familie sorgen und darüber bin ich sehr glücklich.

An seinem Platz ist immer alles tipptopp.

Harald Taschner, Küchenchef im Göttlicher Heiland Krankenhaus:
Wir sind schon vor einigen Jahren mit Job-TransFair zusammen gekommen und konnten inzwischen sieben Personen bei uns beschäftigen, großteils MitarbeiterInnen 50 Plus. Die Vorauswahl seitens Job-TransFair ist gut und wir sind vollauf zufrieden. Für mich ist entscheidend, ob jemand arbeiten will. Dann versuche ich mit der Person das Bestmögliche zu erreichen. Wir haben den Vorteil, dass wir geregelte und familienfreundliche Arbeitszeiten bieten können. Bei uns gehen die Leute um 17.00 Uhr heim.

Herr Omonata kam im Sommer letzten Jahres zu uns. In dieser Saison ist es erfahrungsgemäß schwierig, MitarbeiterInnen zu finden. Doch bei ihm habe ich sofort gemerkt, dass er arbeiten will. Das Reinigen von großen Metalltöpfen ist keine leichte Aufgabe, doch Herr Omonata ist mit Freude dabei. Er versteht mich vielleicht mit meinem Wiener Dialekt nicht immer perfekt, aber das ist nicht entscheidend. Entscheidend ist seine Leistung und an seinem Platz ist immer alles tipptopp. Und was mir bei ihm gefällt: Es kann noch so anstrengend sein, er hat immer ein Lächeln im Gesicht. 

Mehr Erfolgsgeschichten finden Sie auf www.jobtransfair.at/Erfolge


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