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Pressekonferenz: Job-TransFair-Transitarbeitskräfte gestalten Kurzfilme

2. Oktober 2009

Sprachliche Hürden, Armut, körperliche Einschränkungen oder psychische Probleme: Viele Barrieren hindern Menschen daran, am kulturellen Leben teilzunehmen. Genau diese Hürden abzubauen, war das Ziel des Pilotprojekts „Kultur-Transfair“, das am 1. Oktober 2009 im Architekturzentrum Wien präsentiert wurde. Auch Job-TransFair TRAIN  und Job-TransFair PLUS waren mit dem Projekt „Lebensräume – Third Places“ präsent.

Im Rahmen von Kultur-Transfair erstellten je eine Kultur- und eine Sozialeinrichtung ein gemeinsames Kulturvermittlungsprogramm und setzten dieses innerhalb eines Jahres um. Job-TransFair realisierte sein Projekt „Lebensräume – Third Places“ in Kooperation mit dem Architekturzentrum Wien und dem Nomad_theatre. Die TeilnehmerInnen, Job-TransFair Transitarbeitskräfte, gestalteten mit Handy-Kameras eigene Kurzfilme und konzipierten eine Ausstellung im Architekturzentrum. Im Fokus der entstandenen Filme stehen die täglichen Aufenthaltsräume der überwiegend jungen Menschen, abseits von Arbeit und Familie.

Wo stehe ich – wo möchte ich stehen?
„Wir sind total stolz auf die tollen Arbeiten unserer TeilnehmerInnen“, sagt Gabriella Jerabek, Job-TransFair Trainerin und Koordinatorin des Kooperationsprojekts. „Wo stehe ich momentan, wo möchte ich zukünftig stehen - die Arbeit mit dem visuellen Medium Handy-Kamera ermöglichte vor allem den Jugendlichen, sich genau diese Frage spielerisch vor Augen zu führen“, so Jerabek.

Job-TransFair TRAIN
Zielgruppe des esf-geförderten Projekts Job-TransFair TRAIN sind junge SozialhilfebezieherInnen zwischen 18 und 35 Jahren. Ihnen wird die Möglichkeit geboten, mittels Qualifizierung und Coaching durch TrainerInnen und SozialarbeiterInnen, wieder am Arbeitsmarkt Fuß zu fassen. Nach einer zweimonatigen Trainingsphase absolvieren die TeilnehmerInnen ein Praktikum in ausgewählten Partner-Unternehmen von Job-TransFair. 35 % der arbeitslosen Jugendlichen verlassen das Projekt mit einer Jobzusage.

Das Projekt Kultur-Transfair wurde von der Initiative Hunger auf Kunst und Kultur initiiert, die Menschen in prekären finanziellen Verhältnissen Zugang zu Kunst und Kultur in mittlerweile mehr als 120 Kulturinstitutionen in Wien ermöglicht.

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Diese Maßnahme wird aus Mitteln des Arbeitsmarktservice Wien finanziert Job-TransFair wird aus Mitteln der Stadt Wien (MA 40) gefördert. Job-TransFair wird aus Mitteln des europäischen Sozialfonds kofinanziert Job-TransFair ist Mitglied des Dachverbands der Wiener Sozialeinrichtungen. Job-TransFair ist ein Partner des Netzwerks Level Triple-A conformance icon, W3C-WAI Web Content Accessibility Guidelines 1.0